Verhaltenskodex | Über uns | Tour | 05.02.2012 10:47 Uhr
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Mit Stray von Auckl. nach Wellington und zurueck Kg

Am Do dem 14. Januar wurde ich morgens 07:30 Uhr mit den anderen Reisenden von Stray (Reisegesellschaft, die sich auf Kulltur spezialisiert) abgeholt und es ging zum Aussichtspunkt, von dem aus ich einen tollen Blick auf Auckland Citty werfen konnte.
Nach einigem kurzen rumgeirre unserer Fahrerin kamen wir erst einmal im Office von Stray an, wo uns alles wissenswerte zu Buchungen und Planungen erklaert wurde.

Anschliessend ging es raus aus der Stadt nach Haihei (liegt westlich von Auckland).
Auf dem Weg dort hin hielten wir an einem Strand der bekannt fuer seine heissen Baeder ist. Mit einem Spaten buddelten die vielen Leuitye im Sand auf der Suche nach einer heissen Quelle.

Auf dem Haihei Campingplatz quartierte ich mich ein.
Gleich danach gingen wir runter zum Strand, von wo aus ich mit 6 aus meiner Reisegruppe, eine Seekayak Tour unternahm. Entlang an wunderschoenen
Felsformationen paddelte ich bis zu Coromandel. Dort befinden sich einzigartig schoene, weisse Felsgesteine an einem kleinem Strand.
Unsere Gruppe legte dort eine Pause ein zum Fotografieren und anschliessend servierte uns unser Tour Guide heisse Schokolade, Tee oder alle sorten von Cafe'.
Nachdem wir uns erfrischt hatten "paddelten" wir den Ruecktritt an.
Bei stuermigem Wetter und hohen Wellen paddelten wir durch Tunnel, an Felsen vorbei und kaempften gegen die Wellen an.

Zurueck am Strand zog einer der Tour Guides unser Kayak an Land. Mein Vordermann war bereits rausgeklettert, als eine Welle kam und mich mit dem Kayak zurueck ins Meer ziehen wollte. Da ich stand verlor ich mein Gleichgewicht und fiel ins Wasser.
Das passiert eben was?

Am Abend sassen wir bei einem BBQ zusammen, das Emely (unsere Busfahrerin und Tourguide) zubereitet hatte.

Am folgenden Tag ging es bereits 07:00 Uhr morgens weiter nach Raglan. Unterwegs hielten wir bei Neuseelands bekanntestem Getraenk L&P. Das Wahrzeichen, eine riesen grosse Trinkflasche, stand gegenueber des Ladens , in dem es sie zu kaufen gibt.

In Raglan angekommen, checkten wir in einem Hostel ein, das ganz versteckt im Gruenen lag.
Der Weg zum Strand ist allerdings 1h lang, was mich sehr abhaengig vom Hostel machte.

Raglan ist bekannt als das Surferparadies Neuseelands.
Ich hatte aber kein Interesse surfen zu gehen, deswegen legte ich mich mit einigen anderen an den Strand, waehrend drei aus meiner Reisegruppe Surfunterricht nahmen.

Noch am selben Tag wusch oich meine Waesche, musste sie aber draussen aufhaengen zum trocknen. Die Naechte sind allerdings kalt, wodurch die Kleidung natuerlich nicht ueber Nacht ganz trocknen konnte.

Und auch am folgenden Tag starteten wir zur gleichen Zeit, wie den Tag zuvor.
In Waitomo hatten wir unseren naechsten Stop. Dort buchte ich die Ruakut & Gloworm Cove fuer drei Stunden.
Als Erstes ging es fuer mich zum Ruakuri Cove (uebersetzt heisst es die zwei Hunde, nach einer Sage aus frueherer Zeit).
Mein Tourguide fuerhte mich, mit einigen anderen, unterirdisch an Stalagtieten, Stalagmieten und Gluehwuermchen (Gluehwuermchen sind eine besonders interessante Spezies. Sie durchlaufen 4 Wachstumsstadien. Als Wurm haben sie ein besonderes chemisches Gemisch am Ende des Schwanzes, dass es blau bius, tuerkis strahlen laesst.) vorbei.
Das tolle war, dass es uns erlaub t war Fotos zu schiessen. Aber ich vergass mein Akku meiner Camera auf zuladen, weswegen ich nur wenige Bilder machen konnte.

Anschliessend nach dieser Tour ging ich zum allseits bekannten Glowurm Cove.
Dort fuehrte der Tourguide meine Gruppe ebenfalls an Stalagmieten und Sralagtieten vorbei. Allerdings war es uns nicht erlaubt Fotos davon zu machen. Das Highlight dieser Tour, war eine unterirdische Bootstour unter tausenden von Gluehwurmchen entlang. Es wirkte als ob ich in den Sternenhimmel blickte.

Nach den 3 Stunden stieg ich zufrieden in den Bus ein und wir fuhren zu unserem naechsten Quartier nach Maketu.
Dort fanden wir in einer Maorie Unterkunft Unterschlupf. Der Betreiber "Uncle Boys" erzaehlte uns wie der Kulturelle Abend ablaufen wuerde und beantwortete all unsere Fragen ueber die seine Kultur. Nach dem Essen gingen wie nebenann, wo eine Maorie Familie wartete, die traditionelle Taenze, den Haka (Kriegstanz der Maenner) und Gesaenge vortrugen.
ich begruesste jeden mit dem traditionellen Gruss der Maories, indem ich mit meiner Nase die des Gegenuebers beruehrte und Kia Ora sagte (sagt man als Gruss und Gesundheitswuenschen zu anderen)
Fuer den Haka mussten die Maenner aus meiner Reisegruppe, den Text und die Bewegungen lerne. Wir Frauen lernten in der Zeit einen Tanz mit einer Waffe, die bei frueheren Kaempfen von den Maennern genutzt wurde, aber nach den Friedensvereinbarungen von den Maorie Frauen als Tanzutensiel genutzt wurde.
Der runde Sandsack ist an einer Schnur befestigt, mit der man den Sandsack hart auf eine Person schwingen kann.

Ich wurde als Leader bei den Frauen erwaehlt und hatte die Aufgabe laut Ke Ta Poi zu rufen, das Signal den Tanz zu beginnen.
Beim Finale sassen die Maenner und die Familie auf den Zuschauerplaetzen und schossen Fotos mit unseren Cameras.

Auf Matratzen schlugen wir unser Nachtlager in dem Showraum auf.
Und auch am naechsten Tag ging es wieder weiter nach Rotorura. Dort buchte Sladging. Sladging war fuer mich noch total neu und ich entschied mich es aus zuprobieren.
Auf einem Plastikbord mit Griffen legt man sich mit dem Bauch rauf und haelt sich an den vorgegebenen Griffen fest.
In dieser Lage floss ich den Rotorura River hinunter. In einem Wetsuit, Surfschuhen, Schwimmflossen, Helm und Rettungsweste ging es raus aufs Wasser. Mit zwei Tourguides und einer Gruppe von 7 Leuten, rutschte ich unter Wellen durch, surften auf dem entgegenkommenden Wasser entlang und rutschten ueber Steine hinweg.
Ich musste meine Beine ganz schoen stark einsetzen um gegen den Strohmfluss zu schwimmen.
Das Sladging war einsame Spitze. Ich fuehlte mich sicher, da ich ja eine geuebte Schwimmerin bin und hatte nur Spass.

Zurueck im Bus fuhren wir zu zwei unterschiedlichen heissen Baedern, die im Freien Lagen. Mit mir war an dem restlichen Tag einfach nichts mehr an zufangen, da ich meine gesammte Kraft beim Sladging verbraucht hatte.

Unsere Unterkunft befand sich dieses Mal in Taupo (dort befindet sich der groesste See der Nordinsel).
Mueder aber zufrieden schlief ich ein.

Am 19. kamen wir im Tongariro Nationalpark an. Der Nationalpark besteht aus einzigartigen Vulcanlandschaften, durch die man Stunden land herum laufen kann.
In einer Gruppe von 7 Leuten begab ich mich auf den 7 stuendigen Tongariro Alpin Crossing Track, ueber Crater, steilen Paessen, dem Central Creater wo sich drei Seen befanden, nach Ketatahi bis zum ende des Tracks.

Das Wetter war ueberwiegend bewoelkt. Gluecklicher Weise zogen die Wolken aber immer weiter, dass ich trotzdem atemberaubende Ausblicke hatte. Dieser Walkingtrack ist zu Recht auf der Liste der schoensten Wanderwege der Welt.
Nach den sehr anstrengenden 7 h kamen wir erschoepft im Verleih des NP an, wo ein kaltes Bier auf uns wartete. Danach checkten wir im The Park Hostel, fuer eine Nacht ein.
Mit einem starken Muskelkater in den Beinen und Schultern und Armen wachte ich am Mittwoch auf, packte meine Sachen und brach zur Endstation Wellington auf.

Um 15:00 Uhr erreichten wir die wunder schoene Hauptstadt Neuseelands. Auf dem Weg zur Innenstadt bekam ich einen tollen Blick ueber die vielen leichtend gruenen Huegel, die wie in dem Film Der Herr der Ringe aussahen. Es ist tatsaechlich nichts der Umgebung scheinheilig in dem Film dargestell worden.

Ich checkte in meinem Hostel ein, sortierte meine Sachen und brach auch schon zur Ersten Sightseeingtour auf.
Am Aben gegen 20:00 Uhr trafe ich mich mit meiner Reisegruppe in einer Bar um den Trip und Abschied voneinander zu feiern. Fuer unseren Tourguide Emely besorgte ich ein kleines Geschenk mit einer Karte als Dank fuer diesen tollen Tage. Wir waren ihre erste Reisegruppe. Sie hatte eine so gute Stimmung verbreitet, viele Informationen gegeben ueber die jeweiligen Regionen und sich fuer jeden von uns interessiert, dass ich es nur fair fand.

Mit den anderen Leuten tauschte ich E-Mail Adressen und Telefonnummern und etwas wehmuetig beendete ich den Abend mit dem Wissen, dass das Reisen erst einmal ein Ende fuer mich hat.

In Wellington hielt ich mich den folgenden Tag noch auf.
Am Do um 06:45 nahm ich den Bus zurueck nach Auckland.

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Kathleen Goerling

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Reiseinformationen

Hauptziel: Neuseeland
Reiseart: Abenteuerreise: Expeditionen, Survival- oder Off- Roadreise
Datum: 14. Januar 2010 bis 20. Januar 2010
Reisedauer: 6 Tage
Distanz: ca. 857 Kilometer

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